HEINRICH MÜLLER - BIOGRAFIE

 Heinrich Müller als junger Musiker

Heinrich Müller ist vor allem als Fernsehjournalist bekannt. Seit 1981 arbeitet Müller für das Schweizer Fernsehen, zurzeit als Redakteur und Moderator der Tagesschau. Müller wurde 1946 geboren und wuchs in Reiden/LU und Rheinfelden/AG auf. In der reformierten Pfarrfamilie kam Müller schon bald in Kontakt mit der Musik. Mit sechs spielt er Geige und mit 12 erhält er seine erste Gitarre. Er entdeckt den Gospel, singt im Gospelchor, spielt in Schülerbands und hat einen ersten Auftritt in einer Talent-Sendung am Fernsehen. Mit dem Studium (in Basel und Tübingen) und dem Einstieg in die Berufswelt (zuerst Journalist/Fotograf, dann Uni-Dozent) tritt die Musik etwas in den Hintergrund. Aber auf seinen ausgedehnten Reisen nach Afrika und in die USA und während seiner Tätigkeit als Dozent für Staats-und Verfassungsrecht an der Universität Maidugurry, Nigeria, begleitet Heinrich Müllers Intresse an Musik und Musiziern. Er lernt afrikanische Trommel und Flöte spielen. 1992 heiratet Müller seine in Nord-Nigeria geborene Frau Ruth Balami, die 20 Jahre ihres Lebens in den USA verbracht hat. Seit 2002 schreibt Heinrich Müller zwischen Stuhl und Bank, bzw. Fernsehstudio und Zug an eigenen Songs und einem eigenen Album, das 2004 bei Sound Service unter dem Titel "Footsteps" erscheint.

Heiri Müller heute 

Nun legt Tagesschaumann Heiri Müller sein zweites Album "Chain of Pearls" nach. Wurde sein Debut noch im fernen Nashville eingespielt, hat er sich nun ganz aufs einheimisches Schafffen besonnen und im nahen Winterthur produziert.  Der Rückzug in heimische Gefilde ist ihm gut bekommen. "Chain of Pearls" versprüht den unaufgeregten Charme des Könners; die Arragements seines Songwriting-Parnters Robbie Caruso und die wertvolle Mitarbeit von Simon Kistler und Martin Wettstein, tragen optimal die Leadstimme deren Timbre zuweilen an den unvergessenen Roy Orbison erinnert. Instrumentale Abwechslung wird gross geschrieben. "CEO-Lady" eröffnet mit einem kraftvollen Bläserrff, in "TV-Lady" dominiert eine kernige Stromgitare, anderswo führt die federnde Akustik-Gitarre leichtfüssig durch den Song. in "A Final Kiss" fliessen Gitarre, Hammond und satte Bläserriffs zu einer Einheit zusammen. Andere Nummern leben von akustischen Tönen, wie zum beispiel das gelungene Cover "Friday, I'm in love" der britischen Kultband "The Cure", Ob akustisch dezent oder energisch elektrisch, über allem thront stets die souveräne Leadstimme, da und dort unterstützt durch zurückhaltenden Chorgesang. "African Blues" steht für den emotionalen Höhepunkt. Dobro und eine melancholische Hammondorgel unterlegen den berührenden Song über das Schicksal einer Frau auf dem nahen Kontinent, der uns so fern ist: "African-Blues -life ist not fair". So singt einer, der in seinem Beruf Tag für Tag mit dem Elend dieser Welt konfrontiert ist und aus seinem Privatleben mehr über den Kontinent weiss als Herr und Frau Schweizer aus Presse und TV. Apropos Schweiz: Zu den unbeschwerten Momenten gehört sicher die ebenso herzhafte wie unerwartete Jodeleinlange, mit der Müller in "Swiss-Girls" seine charmante Hommage an heimische Musikart und Weiblichkeit unterlegt.

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